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Wann kann mein Baby sitzen? Wie kann ich das fördern?

Vor allem frischgebackene Eltern bekommen viele gut gemeinte Ratschläge, was die ideale Haltung ihres Neugeborenen betrifft. Oftmals wird davor gewarnt, dass durch zu frühes und begleitetes Sitzen die Wirbelsäule des Babys langfristigen Schaden nehmen kann. Allen Eltern raten wir zunächst: Keine Panik! Wir verraten Ihnen, ab wann Babys normalerweise sitzen und wie Sie die körperliche Entwicklung Ihres Babys sinnvoll unterstützen können.

Alles Gute!
Ihr Meine Familie-Team

Ab welchem Lebensmonat fängt ein Baby an zu sitzen?

Das selbstständige Sitzen ist einer der größten Entwicklungsschritte im ersten Lebensjahr eines Babys und ein wichtiger Meilenstein. Es gibt dem Kind eine neue Perspektive auf die Welt, sodass es viele neue Dinge entdecken kann, und ist häufig Grundvoraussetzung für das spätere Laufenlernen: Viele Babys beginnen zu laufen, indem sie sich aus der Sitzhaltung aufrichten und dann die ersten Gehversuche wagen.

Wie funktioniert die Entwicklung zum selbstständigen Sitzen?

Allein und selbstständig sitzen kann Ihr Kind in der Regel im 9. oder 10. Lebensmonat. Dass Ihr Baby anfängt, seine Muskulatur auf das Sitzen vorzubereiten, macht sich jedoch in der Regel bereits im 4. Lebensmonat bemerkbar: Es wird versuchen, sich aus der Bauchlage heraus – ähnlich wie kleine Liegestütze – mit den Armen aufzustützen. Dadurch wird die Rücken- und Nackenmuskulatur gestärkt. Die ersten Sitzversuche folgen dann kurze Zeit später, sind jedoch noch sehr unsicher, ein eigenständiges Sitzen ist nur für wenige Augenblicke möglich. Außerdem sitzen viele Babys im 6. Lebensmonat nicht frei, sondern stützen sich noch mit den Armen nach vorne ab.

Auch wenn Ihr Baby zu Beginn häufig umfällt und Sie ihm gerne helfen möchten: Im Allgemeinen wird von Kinderärzten und Orthopäden davon abgeraten, dass Eltern ihr Kind immer wieder zum Sitzen aufrichten. Besser ist es, dem Baby Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, die die Entwicklung der Rückenmuskulatur unterstützen.

Parallel zu den ersten Sitzversuchen beginnen die meisten Babys zu krabbeln. Hierzu lassen sie sich aus dem Sitz nach vorne fallen, gehen auf die Knie und versuchen, durch robbende Bewegungen vorwärtszukommen. Im Laufe der Zeit kräftigt sich durch das Krabbeln und die Sitzversuche die Rücken-, Bauch- und Nackenmuskulatur, sodass das Baby etwa ab dem 8. Lebensmonat sicher und eigenständig sitzen kann. Außerdem werden die Brustwirbel gestreckt, was bereits die Grundvoraussetzung für einen aufrechten Gang bildet.

Jedes Kind hat dabei seine eigene Geschwindigkeit, wann es mit welchen Sitzübungen beginnt. Wenn Sie jedoch den ungefähren Ablauf erfahren möchten, können Sie sich grob an dieser Tabelle orientieren:

Alter des KindesSitzentwicklung
4–5 MonateKräftigung der Rückenmuskulatur durch Aufstützen der Arme im Liegen
5–7 MonateErste Sitzversuche, häufig mit nach vorne abgelegten Armen
6–8 MonateKurzzeitiges Sitzen ohne Hilfe möglich, jedoch häufiges Umfallen
8–10 MonateEigenständiges, sicheres Sitzen (Baby kann nun feste Nahrung bekommen)

Auch wenn das Sitzen für Babys in erster Linie eine kräftige Rumpfmuskulatur und eine weitgehend s-förmige Wirbelsäule voraussetzt, sind das nicht die einzigen Aspekte. Auch die neuronale Entwicklung der Hirnstrukturen spielt eine wichtige Rolle. Reize wie Sehen und Hören setzen hier wichtige Impulse.

Wie bei fast allen Aspekten rund ums Baby gilt: Die geistige wie auch körperliche Entwicklung jedes Babys ist sehr individuell. Machen Sie sich deswegen keine Sorgen, wenn Ihr Nachwuchs zu den etwa 10 Prozent der Babys gehört, die im Alter von 8 bis 10 Monaten noch nicht sicher und selbstständig sitzen können, und geben Sie ihm die Zeit, die er braucht – vielleicht lernt er im Augenblick andere Dinge! Wer unsicher ist, kann seinen Kinderarzt um Rat fragen. Übrigens: Es gibt keinen Hinweis darauf, dass sich Rückenschmerzen im Erwachsenenalter auf Haltungsschäden im 1. Lebensjahr begründen.

Der Zusammenhang zwischen fester Nahrung und Sitzen

Generell wird zwischen aktivem und passivem Sitzen unterschieden. Passiv sitzt Ihr Baby beispielsweise auf Ihrem Schoß. Kinderärzte empfehlen, dass Neugeborene nicht zu lange in einer solchen Position verharren sollten. Wichtiger ist hingegen die freie Bewegung, die zum aktiven Sitzen führt. Vom aktiven Sitzen spricht man, wenn das Baby in der Lage ist, allein frei zu sitzen, ohne sich festzuhalten oder mit den Händen abzustützen.

Viele Eltern fragen sich in diesem Zusammenhang: Wann dürfen Kinder im Hochstuhl sitzen und gefüttert werden?

Neben dem Interesse für feste Nahrung vonseiten des Babys spielt auch die körperliche Entwicklung eine Rolle: Feste Speisen sollten nach Möglichkeit nur im Sitzen eingenommen werden. Warten Sie deswegen mit dem Hochstuhl, bis Ihr Kind eigenständig sitzen kann.

Sinnvolle Hilfsmittel, die Ihr Baby beim Sitzen unterstützen

Die Wirbelsäule eines Babys unterscheidet sich in den ersten Jahren deutlich von der eines Erwachsenen. Sie ist rund und verläuft in einem Bogen; die typische S-Form erhält sie erst nach und nach, wobei die Neuformung eng mit Entwicklungsphasen wie Krabbeln, Sitzen und Laufen zusammenhängt. In der Regel dauert es etwa ein bis eineinhalb Jahre, bis die Wirbelsäule die für den aufrechten Gang wichtige S-Form annimmt.

Für die gesunde Entwicklung des Rückens sind Bewegungen wie Sitzen, Krabbeln und Laufen sehr wichtig. Bei den ersten Sitzübungen, die sich etwa im 6. Lebensmonat zeigen, wird Ihr Baby noch sehr unsicher sein und häufig zur Seite oder nach hinten umfallen. Damit es sich dabei nicht verletzt, sollten Sie die Umgebung mit weichen Kissen oder Decken auslegen.

Die gesunde Formung des Rückens können Sie wie folgt unterstützen:

  • Verzichten Sie darauf, Ihr Baby mit einem Kissen schlafen zu lassen. Ohne eine weiche Unterlage ist die Nackenmuskulatur stärker gefordert.
  • Tragen Sie Ihr Baby im Tragetuch. Dadurch wird die natürliche Rundung des Rückens gestützt.
  • Verwenden Sie eine Babyschale nur für Autofahrten und heben Sie Ihr Baby bei langen Fahrten alle paar Stunden heraus und tragen Sie es zwischendurch frei herum. Das Liegen in den meisten Babysitzen widerspricht der natürlichen Rückenkrümmung von Neugeborenen. 

Für die gesunde Entwicklung des Rückens ist es wichtig, dass Ihr Kind das eigenständige Aufrichten lernt. Häufig tun Babys das aufgrund der spannenden, äußeren Reize ganz von allein. Als Elternteil ist es hier wichtig, das Kind nicht einzuschränken und ihm die Möglichkeit zu bieten, seinen Bewegungsdrang auszuleben.

Damit das Baby eine stabile Muskulatur aufbaut, können Eltern folgende Dinge tun: 

  1. Legen Sie Ihr Baby regelmäßig auf den Bauch. Dadurch wird es animiert, den Kopf zu heben, was wiederum die Nackenmuskulatur stärkt.
  2. Sorgen Sie für eine weiche und sichere Umgebung. Ideal sind hier Krabbeldecken.
  3. Achten Sie darauf, dass Ihr Baby die Anhock-Spreizstellung regelmäßig einnimmt. Dadurch entwickelt sich die Hüfte wie gewünscht, was ebenfalls für das spätere Sitzen, Krabbeln und Laufen essenziell ist.
  4. Nutzen Sie spielerische Mittel, um Ihr Baby zu motivieren. Legen Sie ein spannendes Spielzeug vor den Kopf des Babys, wenn es auf dem Bauch liegt, sodass es aus Neugier sein Köpfchen hebt.
  5. Mit einem Greifling können Sie Ihren Nachwuchs dazu bringen, sich zu bewegen und bei der Sitzposition zu variieren.

Fazit

Babys lernen das Sitzen etwa zwischen dem 6. und dem 10. Lebensmonat, wobei die ersten Versuche sehr unsicher sein werden. Eltern können die Entwicklung des Rückens und der Muskulatur fördern, indem sie ihren Babys die größtmögliche Bewegungsfreiheit bieten und sie häufig auf den Bauch legen.

Häufig gestellte Fragen zum "Meine Familie" Vorteilsprogramm

Wer darf am „Meine Familie“-Vorteilsprogramm teilnehmen?

Das „Meine Familie“-Vorteilsprogramm richtet sich an Familien mit Kindern – wobei z. B. auch Großeltern ihre Enkel anmelden dürfen. Voraussetzung für die Teilnahme am Programm ist lediglich die Anmeldung mindestens eines Kindes im Alter zwischen 0 und 10 Jahren im real Konto unter dem Service „Meine Familie“. Jedes Kind darf nur einmal angemeldet werden.

Woran liegt es, wenn die Vorteilspost während eines Quartals ausbleibt?

Für Kinder, die ihr viertes Lebensjahr erreicht haben, werden nur noch zweimal jährlich Vorteilscoupons per Post versendet. Dies kann der Grund dafür sein, dass Teilnehmer am „Meine Familie“-Programm plötzlich weniger Post erhalten als vorher.

Was ist zu tun, wenn ein bei „Meine Familie“ angemeldetes Kind zum Geburtstag keine Geburtstagspost bekommen hat?

In seltenen Fällen kann die Geburtstagspost eines Kindes verspätet eintreffen. Sollte die Post auch nach einer gewissen Wartezeit noch nicht eingetroffen sein, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an den „Meine Familie“-Kundenservice.

Wann erhält man das „Meine Familie“-Begrüßungspaket?

Das „Meine Familie“-Begrüßungspaket erhalten einmalig alle beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm angemeldeten Kinder im Alter von 0 bis 24 Monaten.

Wie können Daten, die bei der Anmeldung beim „Meine Familie“ Programm angegeben wurden, geändert werden?

Die im real Konto hinterlegten Daten können jederzeit eingesehen und bearbeitet werden. Nach dem Login unter www.real-markt.de kann der Datensatz geändert, ergänzt oder gelöscht sowie Kinder neu angemeldet werden. Um die Änderungen zu übernehmen, muss abschließend der Button „Änderungen speichern“ angeklickt werden.

Sind die „Meine Familie“-Vorteilscoupons auch im real Onlineshop einlösbar?

Die „Meine Familie“-Coupons sind leider nicht im Onlineshop einlösbar. Der real Onlineshop bietet jedoch sehr häufig eigene Rabattaktionen und Preisnachlässe auf ganze Artikelsortimente.