Sie haben in Ihren Browsereinstellungen Cookies deaktiviert. Wir nutzen Cookies auf der real.de für eine Vielzahl von Funktionen.
Wenn Sie die Website vollumfänglich nutzen möchten, sollten Sie das Setzen von Cookies über Ihre Browsereinstellungen zulassen.

Alles rosa und blau?

Neulich beobachtete ich einen Vater, der seinen jammernden Sohn mit den Worten „Jungs weinen doch nicht“ zu beruhigen versuchte. Was hätte er wohl zu seiner Tochter gesagt? Geschlechterrollen und Klischees gelten heutzutage als veraltet. Doch sie sind tief in uns verankert. Was Rollenbilder mit unseren Kindern machen, welchen Einfluss wir als Eltern haben und warum wir nicht immer alles rosa oder blau sehen sollten, erfahren Sie hier.

Herzlichst
Ihre Dagmar von Cramm

Gendern – welche Rolle spielen wir als Eltern?

Eine Studie des Statistischen Bundesamts bestätigt, dass die täglichen Abläufe in Haushalt und Familie immer noch eher traditionell aufgeteilt sind: Der Mann als Hauptverdiener, die Frau kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das verinnerlichen auch unsere Kinder: Mama kocht, Papa arbeitet, selbst wenn beide berufstätig sind. Als Eltern sollten wir versuchen, möglichst offene Rollenbilder zu vermitteln – auch Papa kann mal kochen und putzen, Mama kann genauso das kaputte Spielzeug reparieren und die Glühbirne austauschen. Gar nicht so einfach! Doch versuchen Sie, Vorbild zu sein, und zeigen Sie Ihren Kindern ganz bewusst, dass die Aufgabenverteilung in der Familie nicht vom Geschlecht abhängig sein muss.

Rosa Puppen und blaue Autos

Auch die Außenwelt, vor allem die mediale, beeinflusst die Vorstellung von Rollenbildern und somit die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Ob in der Schule, in Medien oder (Kinder-)Werbung: Die Differenzierung zwischen Jungs und Mädchen ist immer da – und verstärken häufig die Bildung von Geschlechterrollen. Als Auslöser sehen Forscher vor allem das sogenannte Gendermarketing: Durch die Farben Rosa und Blau verstärkt die Spielwarenindustrie die Trennung von Spielzeug in „für Mädchen“ und „für Jungen“. Gut für deren Umsatz, aber auch Nährboden für die Entstehung von Stereotypen. Auch wenn Wissenschaftler sagen, dass Jungen sich aufgrund des männlichen Geschlechtshormons Testosteron mehr für Bewegtes wie Autos oder Flugzeuge interessieren und Mädchen eher Rollenspiele bevorzugen, sollten diese biologischen Unterschiede nicht von klein auf mit Werbepropaganda befeuert werden.

Gebratenes Steak vs. knackigen Salat

Mädchen ernähren sich gesünder als Jungen – das ist das Ergebnis einer Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS 2018). Eine weitere Studie (NVS2) besagt, dass auch im weiteren Lebensverlauf Frauen mehr Gemüse und Obst essen als Männer, die lieber zu Fleisch und Wurst greifen. Woher kommt das gesündere Essverhalten beim weiblichen Geschlecht? Der Bedarf an Nährstoffen kann es kaum sein: Er ist bei Jungen und Mädchen bis zu einem Alter von 10 Jahren gleich und ändert sich erst mit Beginn der Pubertät. Dann benötigen Mädchen und Frauen sogar mehr Eisen, da ihre Periode beginnt. Bei Männern steigt der Energiebedarf, denn sie haben im Erwachsenenalter einen höheren Anteil an Muskelmasse. Dass Männer durch ihre Vorlieben eher übergewichtig werden, steht fest. Ob sie auch deshalb früher sterben, ist ungewiss. Wer aber seinen Kindern ein gesundes Essverhalten mitgeben will, sollte seine Vorliebe für Gemüse & Co. schulen – und nicht mehr als „Kaninchenfutter“ abtun. Denn das, was Eltern ablehnen, beeinflusst Kinder stärker als Vorlieben. Gerade Väter spielen da als Ess-Vorbild für Jungs eine große Rolle.

Häufig gestellte Fragen zum "Meine Familie" Vorteilsprogramm

Wann erhält man das „Meine Familie“-Begrüßungspaket?

Das „Meine Familie“-Begrüßungspaket erhalten einmalig alle beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm angemeldeten Kinder im Alter von 0 bis 24 Monaten.

Woran liegt es, wenn die Vorteilspost während eines Quartals ausbleibt?

Für Kinder, die ihr viertes Lebensjahr erreicht haben, werden nur noch zweimal jährlich Vorteilscoupons per Post versendet. Dies kann der Grund dafür sein, dass Teilnehmer am „Meine Familie“-Programm plötzlich weniger Post erhalten als vorher.

Was ist zu tun, wenn ein bei „Meine Familie“ angemeldetes Kind zum Geburtstag keine Geburtstagspost bekommen hat?

In seltenen Fällen kann die Geburtstagspost eines Kindes verspätet eintreffen. Sollte die Post auch nach einer gewissen Wartezeit noch nicht eingetroffen sein, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an den „Meine Familie“-Kundenservice.

Was könnte der Grund dafür sein, wenn trotz Anmeldung eines Kindes zwischen 0 und 24 Monaten beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm kein Begrüßungspaket beim Teilnehmer ankommt?

Sobald ein Kind im entsprechenden Alter bei „Meine Familie“ angemeldet wurde, wird der Versand des Begrüßungspakets automatisch veranlasst. Bitte beachten Sie, dass der Versandprozess einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Wir bitten Sie im Zweifelsfall um ein wenig Geduld. Wird ein Kind bereits während der Schwangerschaft angemeldet, wird Versand des Begrüßungspakets erst nach dem eingetragenen Geburtstermin veranlasst.

Wie können Daten, die bei der Anmeldung beim „Meine Familie“ Programm angegeben wurden, geändert werden?

Die im real Konto hinterlegten Daten können jederzeit eingesehen und bearbeitet werden. Nach dem Login unter www.real-markt.de kann der Datensatz geändert, ergänzt oder gelöscht sowie Kinder neu angemeldet werden. Um die Änderungen zu übernehmen, muss abschließend der Button „Änderungen speichern“ angeklickt werden.

Sind die „Meine Familie“-Vorteilscoupons auch im real Onlineshop einlösbar?

Die „Meine Familie“-Coupons sind leider nicht im Onlineshop einlösbar. Der real Onlineshop bietet jedoch sehr häufig eigene Rabattaktionen und Preisnachlässe auf ganze Artikelsortimente.