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Homeoffice & Kinderbetreuung in der Corona-Krise – 8 Tipps für berufstätige Eltern

Um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und Risikogruppen zu schützen, haben Kitas und Schulen vorerst deutschlandweit geschlossen. Hunderttausende berufstätige Eltern müssen den Familienalltag jetzt neu organisieren und ihre Kinder zu Hause beschäftigen. Ein Entgegenkommen vieler Arbeitsgeber: Homeoffice. Doch was sich zunächst entspannt anhört, ist eine echte Herausforderung. Denn Berufstätigkeit und Kinderbetreuung, das sind zwei Fulltime-Jobs. Wie Sie das Beste aus der Situation machen und mit welchen Tipps Sie den Spagat zwischen Arbeit und Kinderbetreuung meistern, lesen Sie hier. 

Viel Spaß beim Lesen und bleiben Sie gesund!
Ihr Meine Familie-Team

Sprechen Sie offen über die neue Situation

Nicht nur Ihre Welt steht gerade kopf. Auch Ihr Kind wurde aus seinem gewohnten Alltag gerissen und muss sich mit den neuen Umständen arrangieren. So wie Sie womöglich Ihr ruhiges Büro vermissen, vermisst Ihr Kind sicher auch seine Spielkameraden oder Mitschüler. Sprechen Sie offen darüber, was gerade passiert, warum es passiert und wie es allen damit geht. Erklären Sie Ihrem Kind, dass Ihre Arbeit wichtig ist. Weil Sie damit Geld verdienen, von dem Sie für die ganze Familie einkaufen gehen. Und dass Sie Ruhe brauchen, um die Arbeit zu erledigen. Sie werden sehen, auch Kinder verstehen diese Zusammenhänge und werden, in ihrem Rahmen, Verantwortung übernehmen. Hören Sie aber auch zu, was Ihr Kind beschäftigt, was es am meisten aus Schule oder Kita vermisst und was Sie vielleicht auch zu Hause machen können. Ist Ihr Kind schon älter, spannen Sie es ruhig auch mal aktiv ein – zum Beispiel für kleine Aufgaben im Haushalt oder bei der Betreuung von Geschwistern. Es ist okay, Rücksicht und Verständnis nicht nur zu geben, sondern auch einzufordern.

Kinder wollen verstehen – eine Hilfestellung zum Thema „Wie erkläre ich meinem Kind die Corona-Krise“ finden Sie hier.

Schaffen Sie eine feste Tagesstruktur

Kein Wecker-Klingeln in der Früh, kein Hinbringen und Abholen, keine Nachmittags-Verabredungen mit Schulfreunden. Wenn die Struktur plötzlich nicht mehr vom Alltag diktiert wird, schaffen Sie einen eigenen Tagesablauf. Ein Familienstundenplan hilft, den Überblick zu behalten und den Tag in kleine Häppchen einzuteilen. Einigen Sie sich auf gemeinsame Essenszeiten, tragen Sie Zeiten für Ihre Büroarbeit sowie für Hausaufgaben oder Hobbys Ihres Kindes ein. So wissen alle, wer wann seine Ruhe braucht und wann zum Beispiel auch mal etwas lauter gespielt werden darf. Achten Sie darauf, Ihrem Kind die neue Tagesstruktur altersgerecht zu erklären. Ein Schulkind kann den Familienstundenplan schon selbst lesen, ein Kleinkind braucht einfache Aussagen und vertraute Fixpunkte (zum Beispiel: „Nach dem Frühstück muss ich in das Arbeitszimmer gehen und arbeiten. Nach dem Mittagsessen können wir wieder zusammen spielen.“). Nutzen Sie Phasen, in denen Ihr Kind schläft oder beschäftigt ist, um Ihr Arbeitspensum zu erledigen, zum Beispiel die frühen Morgenstunden, den Mittagsschlaf oder 1 bis 2 Stunden am Abend, wenn Ihr Kind schon schläft.

Unser Tipp: Versuchen Sie, den gewohnten Alltag Ihres Kindes so wenig wie möglich zu verändern. Legen Sie etwa Zeiten für Frühstück, Mittagessen oder Nachmittagsruhe nach Möglichkeit so, wie es auch in Kindergarten, Kita oder Betreuung ist. Die gewohnte Struktur gibt Ihrem Kind Halt in dieser chaotischen Phase.

Formulieren Sie klare Regeln

Als Eltern sind Sie normalerweise ganz für Ihre Kinder da, sobald Sie von der Arbeit kommen. Im Homeoffice sieht es anders aus. Für Kinder ist das nicht leicht zu verstehen. Denn Sie sind zwar da, haben aber nicht den ganzen Tag Zeit zum Spielen, Vorlesen oder Kuscheln wie zum Beispiel die Erzieher/-innen in der Kita. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass Sie natürlich am liebsten immer mit ihm spielen würden, dass Ihr Job aber auch wichtig ist. Klare Regeln, wie zum Beispiel anzuklopfen und abzuwarten, bevor man ins Arbeitszimmer kommt, verhindern verunglückte Telefonkonferenzen oder unangenehme Videochats mit dem Chef oder den Kollegen. Kann Ihr Kind schon die Uhr lesen? Dann hilft ein Schild an der Tür: „Mama bitte von 8 bis12 nicht stören.“ Das funktioniert natürlich nur, wenn jemand anders derweil die Beaufsichtigung übernimmt. Und Alleinerziehende? Die können in diesen Zeiten sicher auf verständnisvolle Kollegen hoffen, für die ein spielendes Kleinkind im Hintergrund kein Problem ist.

Teilen Sie sich Betreuungszeiten

Arbeiten beide Elternteile im Homeoffice, kann die Kinderbetreuung gut aufgeteilt werden. Vor allem bei Kleinkindern, die nicht unbeaufsichtigt sein können, bietet sich ein Wechselmodell an, bei dem einer vormittags seine Ruhe hat und der andere am Nachmittag ungestört seine Arbeit erledigen kann. Vermeiden Sie es, beide immer auf Abruf zu sein. Ein konzentriertes Arbeiten ist im Stand-by-Modus auf Dauer nicht möglich. Vielleicht bietet es sich auch an, ganze Tage fest zuzuteilen. Montag hat Mama Zeit, Dienstag Papa. So hat Ihr Kind immer einen Ansprechpartner, der Zeit und vor allem auch Muße hat und nicht nur zwischen Mails und Telefonaten nebenbei ein bisschen Lego spielt.

Achtung! Bitte spannen Sie die Großeltern nicht bei der Kinderbetreuung ein. Sie gehören zur Risikogruppe und sollten jetzt unbedingt geschützt werden.

Setzen Sie auf Internet, Fernsehen & Co.

Kinder möchten beschäftigt werden. Und während in Kindergarten und Schule Spielgeräte, Spielkameraden und engagierte Erzieher/-innen und Lehrer/-innen dafür sorgen, dass es nicht langweilig wird, sind die Möglichkeiten im eigenen Zuhause begrenzt. Wenn es sich also irgendwann mal ausgemalt, -geturnt, -gebastelt und -vorgelesen hat, greifen Sie getrost auch mal zu Mitteln, die sonst vielleicht nicht zu Ihrem gewohnten Alltag gehören. Mit Kinderfernsehen, kindgerechten Dokumentationen, Lernprogrammen oder Wissens-Quizzen retten Sie auch verregnete Nachmittage in der Wohnung. Auch Hörspiele können sicher ab und zu über ein ausgefallenes Vorlesen hinwegtrösten. Und wenn Sie einfach mal eine Pause zum Durchatmen brauchen, ist auch mal ein Kinderfilm am Nachmittag okay. Irgendwann kommt auch wieder die Zeit, in denen das Draußen-Spielen und -Toben umso intensiver nachgeholt werden kann.

Kochen Sie Mahlzeiten vor

Gute Planung zahlt sich jetzt besonders aus – auch in der Küche. Nutzen Sie das Wochenende oder den Feierabend, um einen Essensplan zu erstellen und Mahlzeiten für die Woche vorzubereiten bzw. vorzukochen. Sie können zum Beispiel Gemüse, Nudeln, Kartoffeln oder Reis in großen Mengen kochen, portionieren und einfrieren. Jetzt noch ein paar Soßen vorbereiten und Sie haben im Handumdrehen 5 Gerichte, die Sie nach Lust und Laune kombinieren und zum Mittagessen auftauen können. So gewinnen Sie tagsüber wertvolle Zeit für schönere Dinge – zum Beispiel eine Tasse Kaffee auf dem Balkon oder eine Partie Mensch-ärgere-Dich-nicht mit Ihren Kleinen.

Nutzen Sie kleine Pausen für Hausarbeit

Ob Kaffeepause oder ein kurzes Gespräch mit den Kollegen – auch im Büro arbeitet man selten den ganzen Tag konzentriert durch. Gönnen Sie sich auch im Homeoffice zwischendurch mal kurze Denkpausen von der Arbeit und nutzen Sie diese, um Kleinigkeiten im Haushalt zu erledigen. In 5 Minuten können Sie zum Beispiel den Müll rausbringen, die Wäsche aufhängen oder die Spülmaschine ausräumen. So bleibt der Haushalt nicht auf der Strecke und Sie haben eine kurze Auszeit vom Schreibtisch. Natürlich eignet sich auch eine kurze Kuscheleinheit mit Ihren Kleinen prima als Denkpause.

Bleiben Sie positiv

Auch wenn zu Hause Chaos herrscht, die Karriere auf dem Abstellgleis steht und der Lagerkoller schon in Sichtweite ist: Bleiben Sie positiv! Denken Sie daran, dass Sie nicht allein sind – vielen anderen Eltern geht es genauso wie Ihnen. Und eine Musterlösung gibt es übrigens auch nicht. Also seien Sie nicht zu streng mit sich, tun Sie, was für Sie und Ihre Familie jetzt richtig ist, und nehmen Sie es locker, wenn doch wieder alles anders kommt. Denn auch wenn diese Krise viel mit Abstandhalten zu tun hat – Ihre Familie bringt sie ganz sicher noch viel näher zusammen.

Häufig gestellte Fragen zum "Meine Familie" Vorteilsprogramm

Wann erhält man das „Meine Familie“-Begrüßungspaket?

Das „Meine Familie“-Begrüßungspaket erhalten einmalig alle beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm angemeldeten Kinder im Alter von 0 bis 24 Monaten.

Woran liegt es, wenn die Vorteilspost während eines Quartals ausbleibt?

Für Kinder, die ihr viertes Lebensjahr erreicht haben, werden nur noch zweimal jährlich Vorteilscoupons per Post versendet. Dies kann der Grund dafür sein, dass Teilnehmer am „Meine Familie“-Programm plötzlich weniger Post erhalten als vorher.

Was ist zu tun, wenn ein bei „Meine Familie“ angemeldetes Kind zum Geburtstag keine Geburtstagspost bekommen hat?

In seltenen Fällen kann die Geburtstagspost eines Kindes verspätet eintreffen. Sollte die Post auch nach einer gewissen Wartezeit noch nicht eingetroffen sein, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an den „Meine Familie“-Kundenservice.

Was könnte der Grund dafür sein, wenn trotz Anmeldung eines Kindes zwischen 0 und 24 Monaten beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm kein Begrüßungspaket beim Teilnehmer ankommt?

Sobald ein Kind im entsprechenden Alter bei „Meine Familie“ angemeldet wurde, wird der Versand des Begrüßungspakets automatisch veranlasst. Bitte beachten Sie, dass der Versandprozess einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Wir bitten Sie im Zweifelsfall um ein wenig Geduld. Wird ein Kind bereits während der Schwangerschaft angemeldet, wird Versand des Begrüßungspakets erst nach dem eingetragenen Geburtstermin veranlasst.

Wie können Daten, die bei der Anmeldung beim „Meine Familie“ Programm angegeben wurden, geändert werden?

Die im real Konto hinterlegten Daten können jederzeit eingesehen und bearbeitet werden. Nach dem Login unter www.real-markt.de kann der Datensatz geändert, ergänzt oder gelöscht sowie Kinder neu angemeldet werden. Um die Änderungen zu übernehmen, muss abschließend der Button „Änderungen speichern“ angeklickt werden.

Sind die „Meine Familie“-Vorteilscoupons auch im real Onlineshop einlösbar?

Die „Meine Familie“-Coupons sind leider nicht im Onlineshop einlösbar. Der real Onlineshop bietet jedoch sehr häufig eigene Rabattaktionen und Preisnachlässe auf ganze Artikelsortimente.