Sie haben in Ihren Browsereinstellungen Cookies deaktiviert. Wir nutzen Cookies auf der real.de für eine Vielzahl von Funktionen.
Wenn Sie die Website vollumfänglich nutzen möchten, sollten Sie das Setzen von Cookies über Ihre Browsereinstellungen zulassen.

Kinderangst: Was ist normal?

Kinderangst: Was ist normal?

Angst ist ein Gefühl, das jeder schon einmal verspürt hat ‒ gehört die Angst doch zu den menschlichen Grundgefühlen. Schließlich hat die Angst in der Evolution als Warn- und Schutzmechanismus eine wichtige Rolle gespielt. Sie half dabei, Bedrohungen zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Zu den Ängsten, die bei Kindern im Laufe der normalen Entwicklung auftreten und für den geistigen und emotionalen Reifeprozess wichtig sind, gehört beispielsweise die Angst vor der Dunkelheit, oft verbunden mit der Angst vor einem Monster unter dem Bett oder im Schrank. Auch die Angst vor unbekannten Menschen und Tieren oder vor Hexen und Geistern aus Bilderbüchern gehört zur normalen Entwicklung eines Kindes. Ebenso natürlich und unbedenklich ist die Trennungsangst, die in der Regel das erste Mal deutlich zutage tritt, wenn ein Kind in den Kindergarten kommt und ohne Eltern oder Geschwister allein in der Kindergartengruppe bleiben soll. Aber auch die Angst vor Krankheit oder Tod kennen Kinder bereits. Wie die Trennungsangst treten auch die übrigen Kinderängste meist in Zeiten des Umbruchs auf.

Ängste helfen Kindern, Neues auszuprobieren, ohne sich dabei in Gefahr zu bringen. Hat sich ein Kind an die neue Situation gewöhnt, verschwinden die entsprechenden „Begleitängste“ deshalb auch wieder. Auch wenn viele Formen von Angst bei Kindern für Erwachsene oft schwer nachvollziehbar sind, ist es wichtig, dass Eltern diese Ängste ernst nehmen. Bei der Angst vor der Dunkelheit hilft beispielsweise ein Nachtlicht im Flur. Die Monster vertreibt man am besten, indem sich das Kind vor dem Schlafengehen vergewissern kann, dass im Schrank und unter dem Bett alles in Ordnung ist. Auch die Trennungsangst lässt sich leicht beheben, indem man beispielsweise beim Abholen vom Kindergarten pünktlich ist.

Wann ist Angst bei Kindern krankhaft?

Schwerwiegende Kinderängste können verschiedene Ursachen haben. Besonders häufig entstehen sie durch schwere Belastungen wie beispielsweise körperliche Bestrafungen, Missbrauch und emotionale Vernachlässigung. Auch wenn Eltern selbst sehr ängstlich sind, steigt die Gefahr, dass sich eine normale Kinderangst zu einer Angststörung ausweitet.

Ein weiterer Grund für nicht altersgerechte Kinderangst kann die unangemessene Reaktion von Eltern auf entwicklungsbedingte Ängste ihrer Kinder sein. Wenn Mutter und Vater ihr Kind als Feigling bezeichnen, sich über seine Angst lustig machen oder Konsequenzen androhen, kann sich eigentlich harmlose Angst zu einer Angststörung auswachsen.

Kinderangst, die über das normale Maß hinausgeht, ist für Eltern und andere Bezugspersonen nicht immer einfach zu erkennen. Viele Symptome können auch Ausdruck einer ganz normalen Entwicklung sein. Hellhörig werden sollten Eltern aber in jedem Fall, wenn ein Kind über einen längeren Zeitraum, also beispielsweise mehrere Wochen, übertriebene Sorgen bezüglich normaler Alltagsereignisse an den Tag legt. Weitere Alarmsignale sind unter anderem Anspannung und leichte Reizbarkeit oder ständige Kopf- und Bauchschmerzen ohne offensichtliche, organische Ursache. In schweren Fällen kann es sogar zu Stottern, Einnässen, Schlafstörungen, Herzklopfen oder Zittern kommen. In einem solchen Fall ist es wichtig, möglichst schnell einen Kinderpsychiater oder Kinderpsychologen aufzusuchen, der krankhafte Kinderangst diagnostizieren und behandeln kann.

Wie die Kinderangst behandelt wird, hängt maßgeblich von der Art und der Stärke der jeweiligen Angstzustände ab. Eine Behandlung mit Medikamenten oder eine Psychotherapie kommt nur dann zum Einsatz, wenn es sich um ausgeprägte Phobien handelt. Deutlich häufiger werden bei der Behandlung krankhafter Kinderangst Verhaltens- oder Familientherapien angewendet, da das Problem nicht im Verhalten des Kindes allein, sondern auch in der jeweiligen Familiensituation begründet liegen kann. Ziel einer Familientherapie ist es, den Kindern die krankhafte Angst zu nehmen und gleichzeitig neue Herangehensweisen an Probleme zu erarbeiten, sodass sie sich nicht mehr in Ängste flüchten müssen.

Häufig gestellte Fragen zum "Meine Familie" Vorteilsprogramm

Wer darf am „Meine Familie“-Vorteilsprogramm teilnehmen?

Das „Meine Familie“-Vorteilsprogramm richtet sich an Familien mit Kindern – wobei z. B. auch Großeltern ihre Enkel anmelden dürfen. Voraussetzung für die Teilnahme am Programm ist lediglich die Anmeldung mindestens eines Kindes im Alter zwischen 0 und 10 Jahren im real Konto unter dem Service „Meine Familie“. Jedes Kind darf nur einmal angemeldet werden.

Woran liegt es, wenn die Vorteilspost während eines Quartals ausbleibt?

Für Kinder, die ihr viertes Lebensjahr erreicht haben, wird nur noch zweimal jährlich Vorteilspost per E-Mail versendet. Dies kann der Grund dafür sein, dass Teilnehmer am „Meine Familie“-Programm plötzlich weniger Post erhalten als vorher. Prüfen Sie ggf. auch, ob sich die entsprechende E-Mail ggf. in Ihrem Spam-Ordner befindet.

Was ist zu tun, wenn ein bei „Meine Familie“ angemeldetes Kind zum Geburtstag keine Geburtstagspost bekommen hat?

Prüfen Sie ob sich die entsprechende E-Mail ggf. in Ihrem Spam-Ordner befindet. Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an den „Meine Familie“-Kundenservice.

Wann erhält man das „Meine Familie“-Willkommensgeschenk?

Das „Meine Familie“-Willkommensgeschenk erhalten einmalig alle beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm angemeldeten Kinder im Alter von 0 bis 24 Monaten. Hierzu wird ein entsprechender Abholschein versendet.

Wie können Daten, die bei der Anmeldung beim „Meine Familie“ Programm angegeben wurden, geändert werden?

Die im real Konto hinterlegten Daten können jederzeit eingesehen und bearbeitet werden. Nach dem Login unter www.real-markt.de kann der Datensatz geändert, ergänzt oder gelöscht sowie Kinder neu angemeldet werden. Um die Änderungen zu übernehmen, muss abschließend der Button „Änderungen speichern“ angeklickt werden.