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Mit Meditation zu mehr Entspannung im Familienalltag

Meditation ist in aller Munde. Aber was genau steckt eigentlich hinter dem Trendbegriff? Viele haben bei dem Schlagwort Meditation den seligen Yogi im Schneidersitz vor Augen, der in einer atemberaubenden Bergkulisse stundenlang meditiert. Doch diese Vorstellung wird einer modernen Meditationspraxis nicht unbedingt gerecht. Denn Meditation braucht weder ein Panorama noch viel Zeit und findet in jedem Leben Platz – auch in Ihrem Leben als Mutter.

Alles Gute!
Ihr Meine Familie-Team

Was ist Meditation?

Meditation ist „die Ausrichtung zur Mitte“ und wird häufig auch mit den Begriffen Achtsamkeit, Konzentration oder Versenkung beschrieben. Meditationstechniken finden nicht nur im Yoga, sondern auch in der Medizin Anwendung. Immer mehr Ärzte setzen auf die positiven Auswirkungen für Körper und Geist. Allgemein wird unter Meditation eine spirituelle Praxis oder bewusstseinserweiternde Übung verstanden. Für manche ist Meditation vor allem Bewusstheit, also das Sein im Hier und Jetzt. Für andere ist sie Stille, Leere, Gedankenfreiheit oder schlicht das Einssein mit sich selbst. Am Ende des Tages ist Meditation vor allem eine individuelle Erfahrung. Gemeinsam haben alle Arten des Meditierens aber eines: Sie zielen darauf ab, die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Was auch immer Meditation für Sie ist – höchstwahrscheinlich ist es genau das, was Sie am meisten brauchen.

Sich Zeit nehmen – leichter gesagt als getan

Familienleben ist toll. Doch zwischen Haushalt, Hobbys, Einkäufen und Hausaufgaben bleibt vielen Müttern oft nur wenig Zeit für Ruhe und Erholung. Die eigenen Bedürfnisse sind plötzlich zweitrangig und bewusste Entspannung wird zum Luxusgut. Wir zeigen Ihnen, wie Sie es auch als viel beschäftigte Mutter schaffen, kleine Auszeiten in Ihren Alltag zu integrieren.

Die beste Mama ist eine entspannte Mama

Der wichtigste Ratschlag für ein entspannteres Familienleben? Seien Sie nicht so streng mit sich! Akzeptieren Sie, dass Sie auch nur ein Mensch sind und hin und wieder Zeit für sich brauchen. Hören Sie auf Ihren Körper und gestehen Sie sich ein, wenn Sie sich mal überfordert fühlen. Sie werden sehen, es lohnt sich. Denn je ausgeglichener Sie selbst sind, desto mehr Energie und Geduld können Sie auch für Ihre Kinder aufbringen.

Meditation passt in jedes Leben

Zugegeben: An stundenlange Saunabesuche oder ein ausgedehntes Mittagsschläfchen ist – vor allem mit Kleinkindern im Haus – in der Realität meist nicht zu denken. Und gerade deshalb ist Meditation eine wunderbare Alternative. Denn hierfür brauchen Sie weder viel Zeit noch sind Sie an einen bestimmten Ort gebunden. Beim Meditieren legen Sie die Spielregeln fest und schaffen Ihr ganz eigenes Entspannungs-Ritual, das perfekt zu Ihrem Familienalltag passt. Sie brauchen dazu nicht mehr als 5 Minuten am Tag.

Was Meditation mit Ihnen macht

Meditation löst eine Entspannungs-Reaktion im Körper aus. Das Level von Stresshormonen sinkt, die Atmung verlangsamt sich, sogar Blutdruck und Puls werden reguliert. Studien zufolge werden sogar Depressionssymptome sowie Ängste und Stress durch eine regelmäßige Meditationspraxis positiv beeinflusst. Welche wunderbaren Nebeneffekte das Meditieren außerdem für Sie bereithält, haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Bewusstheit: Meditation hilft Ihnen, den gegenwärtigen Augenblick, so trivial er auch erscheinen mag, mit allen Sinnen wahrzunehmen. Je stressiger der Alltag ist, desto mehr neigen wir dazu, unbewusst zu agieren. Vor allem alltägliche Dinge wie Essen, Kochen oder Einkaufen spielen sich oft vollkommen unbewusst ab. Woran denken Sie, wenn Sie Ihrem Kind die Zähne putzen? Wahrscheinlich an alles Mögliche. Zum Beispiel daran, was Sie noch alles erledigen müssen, wenn die Kinder im Bett sind, oder dass Sie morgen früh dringend einen Termin beim Kinderarzt vereinbaren müssen. Bewusstheit macht aus den Dingen wieder das, was sie sind – nicht mehr und nicht weniger. Wenn Sie Ihrem Kind die Zähne putzen, putzen Sie Ihrem Kind die Zähne.

Akzeptanz: Meditation hilft Ihnen, sich selbst und Situationen so zu akzeptieren, wie sie sind. Es gibt nun mal Dinge, die lassen sich nicht ändern. Zum Beispiel, dass Ihr Kind beim Windelwechsel schreit wie am Spieß. Oder dass es trotz sommerlicher Temperaturen nur mit Gummistiefeln aus dem Haus gehen möchte. Meditation nimmt Gewicht und Ernsthaftigkeit aus diesen Situationen und ermutigt dazu, kräftezehrende Widerstände auch mal aufgeben zu können – ganz ohne Selbstvorwürfe! - Geduld: Meditation hilft Ihnen, sich selbst und anderen die Zeit zu geben, die Sie brauchen. Sei es beim Vorlesen des Lieblingsbuches in Dauerschleife oder beim zehnten gescheiterten Versuch Ihres Kindes, sich die Schuhe zu binden – je mehr Sie in sich selbst ruhen, desto geduldiger können Sie auch mit Ihren Kindern sein. Das wirkt sich nicht nur auf die Beziehung zu Ihrem Kind, sondern auch auf dessen Entwicklung positiv aus.

In 4 Schritten zur eigenen Meditationspraxis

Mit diesen 4 Schritten starten Sie einfach und unkompliziert in Ihre eigene Meditationspraxis.

1. Zeit: Wann möchten Sie meditieren? Sie können zu jeder Tages- und Nachtzeit meditieren. Manche nutzen Meditation am frühen Morgen als Start in den Tag, manche meditieren lieber nachmittags oder kurz vor dem Zubettgehen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was für Sie am besten funktioniert, probieren Sie doch einfach verschiedene Uhrzeiten aus und entscheiden Sie dann. Bei Babys und Kleinkindern bietet sich zum Beispiel der Mittagsschlaf als Meditations-Zeitfenster an. Möglicherweise lässt Ihr Alltag keine festen Zeiten zu? Kein Problem. Variieren Sie von Tag zu Tag. Viel entscheidender ist, dass Sie JEDEN TAG 5 Minuten für Ihre Meditationspraxis reservieren.

2. Ort: Wo möchten Sie meditieren? Prinzipiell können Sie überall meditieren. Vor allem für Anfänger ist es jedoch empfehlenswert, die Ablenkung so gering wie möglich zu halten. Suchen Sie sich also einen Ort, an dem Sie sich wohlfühlen und an dem es weder zu kalt noch zu laut ist. Das kann auf dem Wohnzimmerteppich oder auf der Wiese im Garten sein. Schalten Sie Fernseher und Radio aus und stellen Sie Handy und Telefon für 5 Minuten auf lautlos. Je nachdem, wie alt Ihre Kinder sind, können Sie auch in deren Beisein meditieren, sie vielleicht sogar zum Mitmachen motivieren. Sie werden sehen – Ihre Kleinen werden mit der Zeit lernen, diese 5 Minuten am Tag als Ihre Zeit zu respektieren.

3. Der Meditationssitz: Gleich vorweg – es gibt nicht den perfekten Meditationssitz. Ein stabiler Sitz ist jedoch die Basis für Ihre Praxis. Deshalb sollten Sie sich zu Beginn die Zeit nehmen, eine angenehme Position zu finden. Sie können sowohl im einfachen Stuhlsitz (empfiehlt sich bei Knie- oder Hüftproblemen) als auch im Schneidersitz, Yogasitz oder im Fersensitz meditieren. Außerdem gibt es diverse Hilfsmittel wie Blöcke, Kissen oder Decken, die den Meditationssitz erleichtern können. Probieren Sie aus, was für Sie am besten funktioniert. Egal für welchen Sitz Sie sich entscheiden, achten Sie immer darauf, dass

  • Becken und Sitzbeinhöcker schwer Richtung Boden sinken,
  • Ihre Wirbelsäule lang und aufrecht ist,
  • Ihre Bauchdecke weich und entspannt ist,
  • Ihre Schultern entspannt und möglichst weit weg von den Ohren sind,
  • Ihre Hände locker auf den Knien aufliegen,
  • Ihr Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule ist,
  • Ihre Gesichts- und Kiefermuskulatur gelöst ist.

4. Die Meditation: Stellen Sie sich einen Wecker auf 5 Minuten und richten Sie sich in Ihrem Meditationssitz ein. Schließen Sie die Augen und atmen Sie 5 Mal tief durch die Nase ein und wieder aus. Beobachten Sie Ihren Atem und spüren Sie, wie er bei jeder Einatmung durch die Nase hineinströmt und Bauch und Lungen füllt – und sich der Brustkorb bei jeder Ausatmung wieder senkt. Sobald Sie merken, dass Ihre Gedanken abschweifen, erkennen Sie diese Tatsache an und kommen dann sanft zu Ihrer Atmung zurück. Sie müssen sonst nichts tun. Nach 5 Minuten öffnen Sie die Augen und nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, um nachzuspüren und mögliche Veränderungen wahrzunehmen. Und schon haben Sie Ihre erste Meditationspraxis absolviert!

Sie sehen, Meditation ist überhaupt nicht kompliziert. Wie so oft besteht die wahre Herausforderung vielmehr darin, es auch tatsächlich zu tun. Also ergreifen Sie die Initiative und bringen Sie mit täglicher Meditation mehr Entspannung in Ihr Familienleben.

Häufig gestellte Fragen zum "Meine Familie" Vorteilsprogramm

Wer darf am „Meine Familie“-Vorteilsprogramm teilnehmen?

Das „Meine Familie“-Vorteilsprogramm richtet sich an Familien mit Kindern – wobei z. B. auch Großeltern ihre Enkel anmelden dürfen. Voraussetzung für die Teilnahme am Programm ist lediglich die Anmeldung mindestens eines Kindes im Alter zwischen 0 und 10 Jahren im real Konto unter dem Service „Meine Familie“. Jedes Kind darf nur einmal angemeldet werden.

Woran liegt es, wenn die Vorteilspost während eines Quartals ausbleibt?

Für Kinder, die ihr viertes Lebensjahr erreicht haben, werden nur noch zweimal jährlich Vorteilscoupons per Post versendet. Dies kann der Grund dafür sein, dass Teilnehmer am „Meine Familie“-Programm plötzlich weniger Post erhalten als vorher.

Was ist zu tun, wenn ein bei „Meine Familie“ angemeldetes Kind zum Geburtstag keine Geburtstagspost bekommen hat?

In seltenen Fällen kann die Geburtstagspost eines Kindes verspätet eintreffen. Sollte die Post auch nach einer gewissen Wartezeit noch nicht eingetroffen sein, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an den „Meine Familie“-Kundenservice.

Wann erhält man das „Meine Familie“-Begrüßungspaket?

Das „Meine Familie“-Begrüßungspaket erhalten einmalig alle beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm angemeldeten Kinder im Alter von 0 bis 24 Monaten.

Wie können Daten, die bei der Anmeldung beim „Meine Familie“ Programm angegeben wurden, geändert werden?

Die im real Konto hinterlegten Daten können jederzeit eingesehen und bearbeitet werden. Nach dem Login unter www.real-markt.de kann der Datensatz geändert, ergänzt oder gelöscht sowie Kinder neu angemeldet werden. Um die Änderungen zu übernehmen, muss abschließend der Button „Änderungen speichern“ angeklickt werden.

Sind die „Meine Familie“-Vorteilscoupons auch im real Onlineshop einlösbar?

Die „Meine Familie“-Coupons sind leider nicht im Onlineshop einlösbar. Der real Onlineshop bietet jedoch sehr häufig eigene Rabattaktionen und Preisnachlässe auf ganze Artikelsortimente.