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Pyjamaparty

Pyjamaparty

Wenn Ihre Tochter sieben oder acht Jahre alt ist, kommt es fast unweigerlich auf Sie zu: Die Pyjamaparty. Nachmittags trudeln die Freundinnen ein – und „dann geht es durch bis morgen früh“. "Meine Familie" zeigt Ihnen, wie die abendliche Party ein Erfolg wird, allen Spaß und Ihnen nicht zu viel Arbeit macht. Der Spaß beginnt schon mit der Einladung. Lassen Sie sich gemeinsam mit Ihrer Tochter etwas Schönes einfallen. Vielleicht ein Foto Ihrer Tochter im Schlafanzug oder eine schöne Illustration, die Sie im Internet gefunden haben? Eine sehr schöne Idee ist es auch, kleine, günstige Kopfkissen zu beschriften und bunt zu bemalen. Natürlich können Sie sich auch ein Motto für die Pyjamaparty ausdenken, zum Beispiel eine Prinzessinnenparty. Doch die Erfahrung zeigt, dass das eigentlich gar nicht nötig ist. Der Spaß, viel Zeit außerhalb der Reihe miteinander zu bringen, reicht an sich schon aus, um für gute Laune zu sorgen.

Von der Einladung zum Zeitplan

Reden Sie es am besten Ihrer Tochter aus, wenn sie zu viele Freundinnen einladen möchte. Manchmal möchten sie die halbe Klasse einladen. Wir empfehlen, es auf die besten drei bis vier Freundinnen einzuschränken – das bedeutet schon genug Trubel für alle Beteiligten. Ein guter Zeitpunkt für den Beginn der Pyjamaparty ist Samstag zwischen 16:30 und 17:30 Uhr. Da sind dann schon Verspätungen eingerechnet, aber die Vorfreude kann trotzdem so richtig wirken. Nach dem Abendessen bleibt dann noch genug Zeit, kurz rauszugehen, sich in die Pyjamas zu schmeißen, gemeinsam einen Film zu schauen und einfach nur zu quatschen, bis die Augen zufallen. Das Frühstück am nächsten Morgen wird dann nochmal ein großer, gemeinsamer Spaß. Ab 10-11 Uhr können die anderen Kinder dann zurückgebracht bzw. abgeholt werden.

Die richtigen Schlafgelegenheiten

Am Tag der Pyjamaparty sollte alles ein wenig anders sein. Dazu gehören natürlich auch die Schlafgelegenheiten, die etwas Besonderes sein sollen. Sie können einfach das Kinderzimmer so weit wie möglich freiräumen und den Fußboden mit Matratzen, Kissen und Decken auslegen. Falls Sie nicht genug „Auslegeware“ haben, bitten Sie einfach die Eltern der Freundinnen, einige (Luft-)Matratzen mitzubringen.

Zu Tisch

Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken, was Sie zum Abendessen servieren möchten. An diesem einen Abend müssen Sie auch nicht den höchsten Wert auf „ausgewogene Ernährung“ legen. Vielleicht belegen Sie mit allen eine Pizza? Oder Sie bereiten schon mal „Würstchen im Schlafrock“ vor? Auch Nudeln mit zwei oder drei Soßen zur Auswahl oder Fischstäbchen mit Kartoffelbrei können begeistern. Und für die Vitamine legen Sie einfach ein paar Früchte bereit. Zum Trinken können Sie neben Wasser und Säften auch eine aufregende Kinderbowle bereitstellen, serviert wie ein Erwachsenencocktail mit Strohhalm und Eis. Wenn es schon ein bisschen später im Jahr ist, können Sie abends noch einen kurzen Spaziergang mit Taschenlampen vorschlagen. Aber vielleicht ziehen es ja alle vor, gleich in die Pyjamas zu schlüpfen.

Ein paar Spiele gefällig?

Spaß beim Übernachten

Auch hier gilt: Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken. Weniger ist oft mehr. Ein Vorschlag ist es zum Beispiel, gemeinsam mit dem Mädchen eine Gesichtsmaske herzustellen und natürlich auch anzuwenden. Schoko- oder Quark-Maske gefällig? Solange die "einwirken", kann ein Wettbewerb ausgerufen werden. Legen Sie einfach einige günstige Nagellacke bereit und lassen sich die Mädchen zaubern: Wer hat die schönsten Ideen für Fingernägel? Und wo wir gerade dabei sind, ein bisschen Lippenstift und Lidschatten kann auch nicht schaden. So gerüstet, können jetzt auch ganz nach Geschmack die anderen Spiele beginnen. Zum Beispiel Flaschendrehen - ein Spiel, das garantiert für viel Kichern sorgen wird. Oder was ist mit Lichtmalerei? Ein Mädchen malt im dunklen Zimmer mit der Taschenlampe einen Gegenstand an die Decke und die anderen müssen raten. Auch Kinderdisco verbunden mit Stopptanz macht allen Spaß. Die Lieblingsmusik der Mädchen läuft und sie tanzen dazu. Dann wird die Musik abrupt gestoppt und alle müssen starr stehenbleiben. Wer weitergetanzt hat, scheidet aus; wer am Schluss übrig bleibt, gewinnt und kann vielleicht den Film des Abends wählen, wenn daran überhaupt noch Interesse besteht. Dazu gehören Kindercocktails (z.B. Kiba = Kirsch-Banane) und Popcorn. Wenn die Damen sich ins „Ruhezimmer“ zurückgezogen haben, widerstehen Sie der Versuchung, ständig nachzuschauen, ob alles in Ordnung ist (und falls Sie Ihr nachgeben: unbedingt vorher anklopfen!). Sagen Sie nur rechtzeitig Bescheid, wenn es ans Zähneputzen gehen soll. Vorher können Sie ja noch einen beruhigenden Kräutertee oder warme Milch mit Honig anbieten. Aller Voraussicht nach werden sich die Mädchen noch leise unterhalten, wenn das Licht gelöscht ist. Lassen Sie sie. Der Schlaf wird sie schon einholen - und am nächsten Tag können sie ausschlafen.

Und für die Jungen?

Seien wir ehrlich. Männlicher Nachwuchs fährt auf "Pyjamapartys" eher nicht ab. Aber was ist mit einer "Actionparty" oder einer "Abenteuerparty"? Als filmische Unterhaltung eignet sich zum Beispiel eine schöne Verfilmung der "Schatzinsel". Und die Kissenschlacht lässt sich ganz prima zu einer Schiffsschlacht umwidmen