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Kohlenhydrate: Dickmacher oder Fitmacher?

Über die Hälfte unserer Energie sollten wir laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) aus Kohlenhydraten beziehen. Aber Moment: Bestehen nicht auch Zucker und Weißbrot aus Kohlenhydraten? Stimmt! Aber Zucker ist nicht gleich Zucker! Auch Obst, Gemüse und Vollkorn bestehen aus Kohlenhydraten. Verwirrt? Hier möchten wir für mehr Klarheit in Zuckerfragen sorgen.

Alles Gute!
Ihr Meine Familie-Team

Einfach-, Zweifach- und Mehrfachzucker

Kohlenhydrate bestehen aus Zuckermolekülen und werden ursprünglich von Pflanzen durch die Fotosynthese aus Sonnenenergie gebildet. Es gibt Einfach-, Zweifach- und Mehrfachzucker. Zu den Einfachzuckern gehören Trauben- und Fruchtzucker. Sie sind einzelne Bausteine, zu zweit bilden sie Zweifachzucker. Und dazu gehört vor allem unser ganz normaler Haushaltszucker. Setzen wir drei bis neun Bausteine zusammen, entstehen die Mehrfachzucker. Diese „komplexen“ Zucker sind in Getreide, Kartoffeln und Hülsenfrüchten, aber auch Nüssen, Gemüse und Obst enthalten. Ihr Vorteil: Sie werden zunächst in ihre einzelnen Bausteine zerlegt und deshalb langsamer abgebaut. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen stetiger an als nach Zuckrigem – und fällt nicht so schnell wieder ab: Man bleibt länger satt. Außerdem sind in diesen ursprünglichen Lebensmitteln reichlich Vitamine, Mineral- und Bioaktivstoffe enthalten, manchmal auch wertvolle Proteine und Fette. Das bietet Zucker nicht. Heißt: Mehrfachzucker sind deutlich gesünder, liefern neben Energie, also Kalorien, wichtige Bausteine für unseren Körper und machen länger satt.

Gesunder „Zucker“: Ballaststoffe

Auch Ballaststoffe zählen zu den Mehrfachzuckern. Diese Pflanzenfasern sind quasi unverdaulich, deshalb besonders sättigend. Sie wirken sich ebenfalls positiv auf den Blutzuckerspiegel, die Cholesterinkonzentration und den Fettstoffwechsel aus. Auch das Risiko für Adipositas, Bluthochdruck und koronare Herzkrankheiten kann mit einer hohen Ballaststoffzufuhr gesenkt werden. Auf dem Teller heißt das: Nudeln, Reis und Brot aus Vollkorn bevorzugen. Spitzenreiter sind Hülsenfrüchte, also Bohnen, Linsen, Erbsen und Co. mit durchschnittlich 7 g Ballaststoffen pro 100 g. Ballaststoffreiches Gemüse sind Wurzel- und Kohlgemüse mit 2–5 g pro 100 g. Auch Obst – vor allem Beeren – enthält reichlich von den gesunden Pflanzenfasern.

Mehr Ballaststoffe im Alltag

Laut der aktuellsten Nationalen Verzehrsstudie gelingt es dem Großteil, nämlich 75 % der Frauen und 68 % der Männer, in Deutschland nicht, die empfohlene Menge von 30 g Ballaststoffen pro Tag zu essen. Doch kleine, einfache Umstellungen im Alltag können schon helfen:

  • 1 Scheibe Vollkornbrot à 50 g (3,9 g BS) statt 2 Scheiben Toastbrot à 25 g (1,5 g BS)200 g
  • Vollkornnudeln (10,2 g BS) statt Nudeln (3,8 g BS)
  • Rote-Beeren-Grütze, 150 g (2,5 g BS) statt Wackelpudding, 150 g (0 g BS)
  • 3 Vollkornkekse (2,6 g BS) statt 3 Butterkekse (0,5 g BS)
  • ½ Paprika, 100 g (3,6 g BS) statt 2 Gewürzgurken à 50 g (0,8 g BS)
  • Mandeln, 40 g (4,5 g BS) statt Kartoffelchips, 40 g (1,7 g BS)

(www.dge.de/presse/pm/mehr-ballaststoffe-bitte) Fazit: Nicht Kohlenhydrate generell sind böse Dickmacher – im Gegenteil! Erst wenn wir ihnen wie bei Zucker, Speisestärke oder weißem Mehl durch industrielle Bearbeitung alles Wertvolle entzogen haben, können sie uns schaden. Vor allem als süßes Getränk oder kombiniert mit viel Fett als Süßigkeit! Entscheidend dabei ist die Menge. Wer die im Auge behält, muss sich keine Sorgen machen.

Zucker hat viele Namen

Wer auf seinen Zuckerkonsum achten möchte, hat es nicht leicht: Wirklich festzustellen, in welchen Mengen und in welcher Form Zucker in Lebensmitteln enthalten ist, kann man auf der Zutatenliste oft schwer erkennen. Eine kleine Lesehilfe für zuckrige Zutaten:

  • Glucose
  • Saccharose
  • Dextrose
  • Raffinose
  • Fructosesirup oder Glucose-Fructose-Sirup
  • Stärkesirup
  • Karamellsirup
  • Maltose
  • Malzextrakt
  • Maltodextrin
  • Dextrin
  • Weizendextrin
  • Süßmolkenpulver
  • Gerstenmalz/-extrakt

Häufig gestellte Fragen zum "Meine Familie" Vorteilsprogramm

Wer darf am „Meine Familie“-Vorteilsprogramm teilnehmen?

Das „Meine Familie“-Vorteilsprogramm richtet sich an Familien mit Kindern – wobei z. B. auch Großeltern ihre Enkel anmelden dürfen. Voraussetzung für die Teilnahme am Programm ist lediglich die Anmeldung mindestens eines Kindes im Alter zwischen 0 und 10 Jahren im real Konto unter dem Service „Meine Familie“. Jedes Kind darf nur einmal angemeldet werden.

Woran liegt es, wenn die Vorteilspost während eines Quartals ausbleibt?

Für Kinder, die ihr viertes Lebensjahr erreicht haben, wird nur noch zweimal jährlich Vorteilspost per E-Mail versendet. Dies kann der Grund dafür sein, dass Teilnehmer am „Meine Familie“-Programm plötzlich weniger Post erhalten als vorher. Prüfen Sie ggf. auch, ob sich die entsprechende E-Mail ggf. in Ihrem Spam-Ordner befindet.

Was ist zu tun, wenn ein bei „Meine Familie“ angemeldetes Kind zum Geburtstag keine Geburtstagspost bekommen hat?

Prüfen Sie ob sich die entsprechende E-Mail ggf. in Ihrem Spam-Ordner befindet. Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an den „Meine Familie“-Kundenservice.

Wann erhält man das „Meine Familie“-Willkommensgeschenk?

Das „Meine Familie“-Willkommensgeschenk erhalten einmalig alle beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm angemeldeten Kinder im Alter von 0 bis 24 Monaten. Hierzu wird ein entsprechender Abholschein versendet.

Wie können Daten, die bei der Anmeldung beim „Meine Familie“ Programm angegeben wurden, geändert werden?

Die im real Konto hinterlegten Daten können jederzeit eingesehen und bearbeitet werden. Nach dem Login unter www.real-markt.de kann der Datensatz geändert, ergänzt oder gelöscht sowie Kinder neu angemeldet werden. Um die Änderungen zu übernehmen, muss abschließend der Button „Änderungen speichern“ angeklickt werden.