Sie haben in Ihren Browsereinstellungen Cookies deaktiviert. Wir nutzen Cookies auf der real.de für eine Vielzahl von Funktionen.
Wenn Sie die Website vollumfänglich nutzen möchten, sollten Sie das Setzen von Cookies über Ihre Browsereinstellungen zulassen.

Baby, was schmeckt dir?

Das sogenannte „Baby-led weaning“ – das Sich-selber-Abstillen des Babys – kommt aus Großbritannien und beschreibt eine neue Art, Beikost einzuführen. So führt der Weg zur festen Nahrung nicht mehr klassisch über Brei und Löffel, sondern wird mit Fingerfood gelöst. Die Kleinen dürfen vom Tisch der Großen essen, nur eben als mundgerechte, weiche Stückchen statt püriert. So soll das Baby selbstbestimmt seinen Geschmack entdecken und Lebensmittel kennenlernen. Kann das klappen? Hier erfahren Sie etwas über die Vor- und Nachteile des neuen Trends.

Alles Gute!
Ihr Meine Familie-Team

Fingerfood statt Babybrei

Mit etwa 6 Monaten ist Ihr Baby reif für die erste „Beikost“ – also feste Nahrung zusätzlich zur (Mutter-)Milch. Aber wann ist es fit für Fingerfood? Wichtig ist, dass das Baby aufrecht sitzen und die Arme frei bewegen kann. Teller und Löffelchen bleiben im Schrank, das Baby schnappt sich die Nahrungsmittel direkt vom Tisch oder Hochstuhltablett. Voraussetzung für das gemeinsame Familienessen ist eine gesunde und vollwertige Ernährung, bei der sparsam gesalzen wird. Die Kleinen bekommen von Anfang an dasselbe zu essen wie die Großen, nur eben als mundgerechte Stückchen statt püriert. Gefuttert wird dann eigenständig mit den Händchen. Bei jeder Mahlzeit gibt es eine Auswahl an Lebensmitteln: Obst und Gemüse, Kartoffeln und Nudeln eignen sich gut. Nun heißt es geduldig sein: Oft betastet oder spielt das Baby erst mit dem Essen, bevor es verspeist wird. Oder es landet auf dem Küchenboden. Kein Grund zur Sorge, meint die englische Hebamme und Begründerin Gill Rapley, denn durch das Stillen wird das Baby wie gewohnt mit allen Nährstoffen versorgt, die es zum Wachsen braucht.

Klappt Beikost ohne Brei?

Kann ein Baby schon die Verantwortung für seine eigene Ernährung übernehmen? Wenn nur an der Nudel gelutscht wird, bekommt das Baby zu wenig Nährstoffe. Die Gefahr, dass es zu früh stark gewürzte oder gezuckerte Fertigprodukte futtert wie Kekse, Kuchen, Laugengebäck, Fleischbällchen, Wurst- oder Käsestückchen, ist groß. Und: Selber essen ist anstrengend. Das Baby wird schnell müde, isst nicht genug und das Falsche und braucht mehr zusätzliche Stillmahlzeiten, um satt zu werden. Außerdem besteht immer die Gefahr des Verschluckens: Sie müssen Ihr Kind im Auge behalten. Im besten Fall ist das Fingerfood eine Ergänzung zum Stillen oder zur Breifütterung. Dann aber bringt Baby-led weaning frischen Wind in festgefahrene Beikostpläne und gibt neue Denkanstöße.

Patentlösung Quetschies?

Für Eltern ist Baby-led weaning mit viel Arbeit verbunden: Sie müssen das Fingerfood präparieren und danach sind Essplatz und Baby von oben bis unten bekleckert. Da scheinen „Quetschies“ eine super Alternative: Entweder kauft man sie fertig gefüllt mit Obst-Gemüse-Kompott. Oder man füllt sie selbst mit Kostproben vom Familientisch. Im Prinzip ähnelt das dem Breifläschchen früherer Zeiten: kein Kleckern, kein Ärger, es wird gesaugt. Eine Alternative zu Fingerfood ist es dadurch aber nicht. Das ständige Saugen und Nuckeln begünstigt zudem Zahnkaries. Außerdem gehört das Löffelnlernen zu unserer Esskultur, bedeutet einen weiteren Schritt in der Entwicklung und erleichtert langfristig das gemeinsame Essen. Der Brei spielt nach wie vor die Hauptrolle in der Säuglingsernährung nach dem 6. Monat. Aber bieten Sie zusätzlich auch weich gegarte, kindgerechte Lebensmittel oder natürlich zartes Obst als Fingerfood an. Das fördert die Geschmacksentwicklung und die Akzeptanz neuer Nahrungsmittel. Und letzten Endes die gemeinsame Familienmahlzeit!

    Häufig gestellte Fragen zum "Meine Familie" Vorteilsprogramm

    Wer darf am „Meine Familie“-Vorteilsprogramm teilnehmen?

    Das „Meine Familie“-Vorteilsprogramm richtet sich an Familien mit Kindern – wobei z. B. auch Großeltern ihre Enkel anmelden dürfen. Voraussetzung für die Teilnahme am Programm ist lediglich die Anmeldung mindestens eines Kindes im Alter zwischen 0 und 10 Jahren im real Konto unter dem Service „Meine Familie“. Jedes Kind darf nur einmal angemeldet werden.

    Woran liegt es, wenn die Vorteilspost während eines Quartals ausbleibt?

    Für Kinder, die ihr viertes Lebensjahr erreicht haben, wird nur noch zweimal jährlich Vorteilspost per E-Mail versendet. Dies kann der Grund dafür sein, dass Teilnehmer am „Meine Familie“-Programm plötzlich weniger Post erhalten als vorher. Prüfen Sie ggf. auch, ob sich die entsprechende E-Mail ggf. in Ihrem Spam-Ordner befindet.

    Was ist zu tun, wenn ein bei „Meine Familie“ angemeldetes Kind zum Geburtstag keine Geburtstagspost bekommen hat?

    Prüfen Sie ob sich die entsprechende E-Mail ggf. in Ihrem Spam-Ordner befindet. Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an den „Meine Familie“-Kundenservice.

    Wann erhält man das „Meine Familie“-Willkommensgeschenk?

    Das „Meine Familie“-Willkommensgeschenk erhalten einmalig alle beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm angemeldeten Kinder im Alter von 0 bis 24 Monaten. Hierzu wird ein entsprechender Abholschein versendet.

    Wie können Daten, die bei der Anmeldung beim „Meine Familie“ Programm angegeben wurden, geändert werden?

    Die im real Konto hinterlegten Daten können jederzeit eingesehen und bearbeitet werden. Nach dem Login unter www.real-markt.de kann der Datensatz geändert, ergänzt oder gelöscht sowie Kinder neu angemeldet werden. Um die Änderungen zu übernehmen, muss abschließend der Button „Änderungen speichern“ angeklickt werden.