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Koliken bei Babys – darauf sollten Sie achten

 

Ernährung und Verdauung bestimmen in den ersten Monaten das Leben eines Babys – und das seiner Mutter! Und obwohl Probleme damit ganz normal sind und sich im Laufe der Entwicklung des Verdauungstraktes nach und nach legen, belasten sie nicht nur das Baby, sondern die ganze Familie. Denn wenn das Baby weint, dann schläft keiner. Manchmal schaffen schon einfache Maßnahmen eine Verbesserung und Erleichterung. Probieren Sie aus, was hilft – und seien Sie zuversichtlich: Das wächst sich aus!

Herzlichst
Ihre Dagmar von Cramm

Wieso entstehen Koliken?

Blähungen entstehen durch Gasbildung im Darm. Die Ursachen und Auslöser sind nicht eindeutig. Doch Säuglinge werden mit einem noch unreifen Verdauungssystem geboren. Erst im Laufe des 1. Lebensjahres bildet es ausreichend Verdauungshelfer wie Verdauungsenzyme und Magensäure und verträgt am Ende das, was die Eltern essen. Warum manche Babys mit diesem Reifungsprozess mehr Probleme haben, ist unklar.

Der Milchzucker in Muttermilch und Säuglingsmilchnahrung kann Blähungen verursachen, wenn er von den Darmbakterien vergoren wird. Milchzucker ist ein natürlicher Bestandteil von Muttermilch: Sie enthält mit 7 g pro ml viel mehr davon als Kuhmilch mit ihren 4,7 g. Das hat auch Vorteile: Der Stuhl von Stillkindern ist durch die Arbeit der Darmbakterien weich und es gibt keine Verstopfung.

Wissenschaftlich bezweifelt wird, ob Kohl oder Hülsenfrüchte oder anderes, was Ihren Bauch bläht, Ihrem Stillkind über die Muttermilch ebenfalls zu schaffen macht. Ebenso unklar ist, ob Bestandteile von Kuhmilcheiweiß aus Ihrem Essen die Koliken auslösen könnten – wenn Sie aus einer Allergiker-Familie stammen. Doch so eine Unverträglichkeit lässt sich vom Kinderarzt diagnostizieren.

Schließlich gibt es auch noch eine Art Teufelskreis: Kinder, die viel schreien, schlucken auch viel Luft und haben dadurch häufiger Blähungen. Insgesamt hat Ihr Baby ja kaum eine Möglichkeit, durch Bewegung den Darm anzuregen und dadurch zu entlüften.  

Welche Symptome hat mein Baby bei Koliken?

Ihr Kind wird unruhig, schreit viel, hat einen deutlich geblähten Leib. Es versucht, die „Winde“ hinauszudrücken, zieht die Bauchdecke dabei ein und hat einen hochroten Kopf. Auch mit Stillen, Flasche oder Löffelnahrung ist es nicht zu beruhigen. Manchmal gehen nach Stunden Winde ab, und oft erst gegen Abend beruhigt sich das Baby allmählich.

Wann treten Koliken auf?

Meist beginnen die Blähungen, wenn das Baby etwa 2 bis 3 Wochen alt ist, vorwiegend am Nachmittag. Vor allem in den ersten vier Monaten muss der Verdauungstrakt Ihres Säuglings erst in seine Aufgaben hineinwachsen. Unter diesem Aspekt sind die Koliken ein notwendiger, wenn auch schmerzhafter Reifungsprozess: Das Kind setzt sich mit seiner Umwelt auseinander. Sie können ihm diesen Entwicklungsschritt nicht abnehmen, aber erleichtern!

Welches Medikament kann ich meinem Baby geben, wenn es Koliken hat?

Leider gibt es keine Medizin gegen Koliken. Doch die Naturheilkunde kennt Pflanzen, die gegen Blähungen wirken. Dazu gehören Fencheltee, aber auch Pflanzenextrakte aus der Apotheke. Die sollten Sie aber nur tropfenweise geben, denn sie enthalten in der Regel Alkohol.

Beraten Sie sich zum Thema Behandlung mit Pflanzenextrakten am besten mit Ihrem Kinderarzt.

Wann gehen die Koliken vorbei?

Im Normalfall gehen die Koliken spätestens im 4. Monat vorbei. Sie verschwinden oft von einem Tag auf den nächsten – so plötzlich, wie sie gekommen sind. Insgesamt gilt: Bleiben Sie ruhig, so gut Sie können. Oft hilft es schon sehr, wenn Sie Ihrem Kind zur Seite stehen und es begleiten. Halten Sie durch! Es wird nicht immer so dramatisch wie bei den Koliken werden, doch in irgendeiner Form erlebt jedes Baby Blähungen. 

Sind Sie dennoch verunsichert oder brauchen einen Rat, wenden Sie sich an Ihre Hebamme oder den Kinderarzt. Natürlich hilft auch der Rat anderer Mütter. Vor allem: Zweifeln Sie nicht an Ihrer Qualität als Mutter. Jedes Kind ist anders – da geht es nicht um Schuld. Gefragt ist eher Geduld; das hilft allen Beteiligten am meisten.

Häufig gestellte Fragen zum "Meine Familie" Vorteilsprogramm

Wer darf am „Meine Familie“-Vorteilsprogramm teilnehmen?

Das „Meine Familie“-Vorteilsprogramm richtet sich an Familien mit Kindern – wobei z. B. auch Großeltern ihre Enkel anmelden dürfen. Voraussetzung für die Teilnahme am Programm ist lediglich die Anmeldung mindestens eines Kindes im Alter zwischen 0 und 10 Jahren im real Konto unter dem Service „Meine Familie“. Jedes Kind darf nur einmal angemeldet werden.

Woran liegt es, wenn die Vorteilspost während eines Quartals ausbleibt?

Für Kinder, die ihr viertes Lebensjahr erreicht haben, wird nur noch zweimal jährlich Vorteilspost per E-Mail versendet. Dies kann der Grund dafür sein, dass Teilnehmer am „Meine Familie“-Programm plötzlich weniger Post erhalten als vorher. Prüfen Sie ggf. auch, ob sich die entsprechende E-Mail ggf. in Ihrem Spam-Ordner befindet.

Was ist zu tun, wenn ein bei „Meine Familie“ angemeldetes Kind zum Geburtstag keine Geburtstagspost bekommen hat?

Prüfen Sie ob sich die entsprechende E-Mail ggf. in Ihrem Spam-Ordner befindet. Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an den „Meine Familie“-Kundenservice.

Wann erhält man das „Meine Familie“-Willkommensgeschenk?

Das „Meine Familie“-Willkommensgeschenk erhalten einmalig alle beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm angemeldeten Kinder im Alter von 0 bis 24 Monaten. Hierzu wird ein entsprechender Abholschein versendet.

Wie können Daten, die bei der Anmeldung beim „Meine Familie“ Programm angegeben wurden, geändert werden?

Die im real Konto hinterlegten Daten können jederzeit eingesehen und bearbeitet werden. Nach dem Login unter www.real-markt.de kann der Datensatz geändert, ergänzt oder gelöscht sowie Kinder neu angemeldet werden. Um die Änderungen zu übernehmen, muss abschließend der Button „Änderungen speichern“ angeklickt werden.