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Frühstücksbrei fürs Baby – welches Frühstück darf es sein?

Mit dem siebten und achten Monat bekommen Babys in der Regel mittags, nachmittags und abends einen Brei. Aber was ist mit dem Frühstück, wenn man nicht mehr stillen möchte oder kann und auch nicht die Flasche geben will? Ab wann kann ein Baby Müsli oder Brot essen? Oder was ist sonst gesund? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen in diesem Artikel.

Alles Gute!
Ihr Meine Familie-Team

Wann ist mein Baby bereit für den Frühstücksbrei?

Frühestens nach dem vierten Monat und spätestens mit Beginn des siebten Monats wird es Zeit, die Stillmahlzeiten Ihres Babys zu erweitern. So wird die Muttermilch schrittweise durch Beikost ersetzt. Die erste Beikost, die Ihr Baby bekommt oder bekommen hat, ist vermutlich der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei oder seine vegetarische Variante zum Mittag. Einen Monat später wird häufig der Milch-Getreide-Brei am Abend eingeführt. Nach einem weiteren Monat wird es Zeit für den Getreide-Obst-Brei. Dieser löst die dritte Stillmahlzeit am Nachmittag ab. 
 

Zu guter Letzt lernt Ihr Kind, auf seine Morgenmilch zu verzichten. Ideal ist es, wenn Sie diese Stillmahlzeit noch bis zum Ende seines ersten Lebensjahres beibehalten. Aber was ist, wenn sich Ihr Baby selbst abgestillt hat oder Sie aus anderen Gründen mit dem Stillen aufhören möchten? Oder wenn Ihr Baby mit der Stillmahlzeit morgens noch nicht satt wird? Das passiert meist gegen Ende des ersten Lebensjahres. Dann wird es Zeit für ein gesundes Frühstück. Ab dem neunten oder zehnten Monat können Sie Ihrem Baby morgens ein wenig Brei, Müsli oder Brot anbieten. Wenn Sie noch weiterstillen, dann ist auch ein ergänzendes kleines Frühstück als sanfter Übergang geeignet.  

Frühstücksbrei oder breifrei – was ist das beste Frühstück für mein Baby?

Das perfekte Frühstück gibt es nicht. Je abwechslungsreicher Ihr Baby isst, desto besser. Individuelle Vorlieben spielen hier eine große Rolle. Das Ziel vom Frühstück ist es nicht, das Baby in ein striktes zeitliches Gerüst zu zwängen, sondern die Still- oder Flaschenmahlzeit morgens gesund zu ergänzen – weil sie einfach nicht mehr bis mittags vorhält. Oder ganz zu ersetzen, wenn Sie abstillen möchten und erst gar nicht mit Säuglingsmilchnahrung beginnen möchten. Finden Sie mit Ihrem Baby gemeinsam heraus, wann die richtige Zeit für einen Frühstücksbrei oder breifreie Rezepte wie Fingerfood ist und Sie gemeinsam frühstücken können. Das schließt eine frühe Stillmahlzeit oder Flasche natürlich nicht aus.

Wenn Sie sich für das Frühstück entscheiden, dann sollten Sie berücksichtigen, was Ihr Kind schon verträgt und was es mit seinen kleinen Zähnen bewältigen kann. Mit zunehmendem Alter können Sie festere Kost einführen. Bis zum ersten Lebensjahr Ihres Babys sollten Sie folgende Lebensmittel auf dem Teller vermeiden:

  • rohe tierische Lebensmittel wie rohes Fleisch (Mett), Rohwurst (Salami), Rohmilch(-Käse), rohe Eier oder roher Fisch (Räucherlachs)
  • Käse, Quark, Vollmilch und Joghurt; Ausnahme: Milch für den Milch-Getreide-Brei
  • Frischkornbrei, also ungegartes Getreide
  • Salz, Bouillon, Würzmittel, Zucker
  • Honig und Ahornsirup
  • Lebensmittel, an denen sich Ihr Kind verschlucken könnte, z. B. Nüsse, Brot mit Kernen, kleines Obst wie Heidelbeeren oder Weintrauben

Ein guter Frühstückseinstieg ist der Getreide-Obst-Brei, der schmeckt nicht nur zur Zwischenmahlzeit, sondern auch zum Frühstück. Der Brei besteht, wie der Name schon sagt, aus Getreide, Obst, Wasser und etwas Fett, am besten Rapsöl. Das ist wichtig, damit der Kaloriengehalt stimmt. Er lässt sich einfach und schnell frisch zubereiten. Wechseln Sie ab zwischen weichem, rohem Obst wie Pfirsich, Melone, Mango oder Beeren und gedünstetem Mus aus Apfel oder Birne. Ob warm oder kalt, spielt dabei keine Rolle. Wer auf Instant-Porridge oder Frühstücksbrei zurückgreifen will: Achten Sie auf die Zutatenliste. Zucker aller Art und Aromen sind nämlich überflüssig!

Probieren Sie doch einmal diesen Kaki-Porridge für Mutter/Vater und Kind:

Wenn Ihr Baby schon sehr interessiert am Familienessen ist, bei Ihnen mitessen will und keine Lust auf Brei hat, dann können Sie es mit breifreien Rezepten probieren. Hierfür eignen sich salzarmes Brot aus fein gemahlenem Vollkornmehl und weiche Obststücke. 

Wichtig: Babys sollten möglichst nichts Salziges essen. Studien lassen vermuten, dass früher Salzkonsum später zu Bluthochdruck führen kann.

Aber auch gedünstetes Gemüse oder Schnitten aus festem Getreidebrei sind gut geeignet und gesund. 

Ein Lebensmittel wird als salzarm bezeichnet, wenn es weniger als 0,3 Gramm Salz pro 100 g bzw. 100 ml Lebensmittel hat. Diese Angaben finden Sie in der Nährwerttabelle auf jedem verpackten Lebensmittel.

Breifreies Frühstück – welches Brot und welcher Brotbelag darf es sein?

Sie haben mehrere Möglichkeiten, das Frühstück zu gestalten. Wenn Sie am Morgen noch stillen möchten, eignet sich ein „milchfreies“ Frühstück wie der Getreide-Obst-Brei oder zur Abwechslung auch mal ein Getreide-Gemüse-Brei. Theoretisch können die Kleinsten auch schon Joghurt essen. Beachten Sie jedoch, dass Babys im ersten Lebensjahr maximal 200 ml Kuhmilch am Tag zu sich nehmen sollen. Diese Menge wird oft schon über den Milch-Getreide-Brei abends abgedeckt. Ab dem zehnten Monat sind aber ein paar Löffel Joghurt zusätzlich kein Problem.

Auch der Klassiker – ein belegtes Brot zum Frühstück – ist für Babys eine gute Wahl. Achten Sie beim Brot darauf, dass es aus fein gemahlenem Vollkornmehl besteht und nur wenig Salz enthält. Im ersten Lebensjahr wird empfohlen, grundsätzlich auf Salz in den Mahlzeiten zu verzichten. Ganze Körner und Nüsse sind noch zu gefährlich, da sich Ihr Kind daran verschlucken könnte. Ein Eiweißbrot sollte es auch nicht sein. Wenn Sie Lust haben, können Sie auch ganz leicht ein Brot selbst backen. So wissen Sie genau, welche Zutaten im Brot enthalten sind. Hier ein ganz einfaches, schnelles und gesundes Rezept.

Und nein, es muss nicht immer Käse und Wurst auf das Brot. Die sind nämlich im ersten Lebensjahr meist zu salzig. Außerdem essen manche Schlaumeier die Wurst- oder Käsescheibe gerne vom Brot herunter. Hier ein paar Ideen für einen abwechslungsreichen Brotaufstrich:

  • etwas Butter oder ungesalzenes Streichfein – probieren Sie selbst gemachte Kräuterbutter
  • Frischkäse, jedoch nur wenig aufgrund des hohen Salzgehalts
  • etwas Quark, evtl. mit gehackten Trockenfrüchten oder Kräutern gemischt
  • reines Nussmus ohne Salz und Zucker
  • pflanzliche Brotaufstriche ohne Salz
  • zermuste Avocado
  • selbst gemachter Fruchtaufstrich: püriertes oder mit der Gabel zerdrücktes frisches Obst wie z. B. Banane, Himbeeren oder Erdbeeren. Oder eingeweichtes, püriertes Trockenobst

Fazit

Sobald Ihr Baby den Mittags- und Abendbrei gut isst und auch schon den Nachmittagsbrei bekommt, kann auch am Morgen das Frühstück eingeführt werden. Das passiert in der Regel ab dem neunten bis zehnten Monat. Ihr Kind sollte selbstständig sitzen können. Parallel können Sie Ihr Baby natürlich weiterstillen – zumindest bis zum vollendeten ersten Lebensjahr. Auch die Säuglingsmilchflasche können Sie ergänzend geben. Ob Sie sich für einen Frühstücksbrei oder ein breifreies Rezept entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Probieren Sie aus, was Ihrem Baby gefällt und schmeckt. Wenn Sie sich unsicher sind, dann wechseln Sie einfach zwischen Brei, Müsli und breifreien Rezepten ab. So ist auch eine Abwechslung auf dem Teller garantiert. Wir wünschen Ihnen eine aufregende und schöne Frühstückszeit mit Ihrem Baby.

Häufig gestellte Fragen zum "Meine Familie" Vorteilsprogramm

Wer darf am „Meine Familie“-Vorteilsprogramm teilnehmen?

Das „Meine Familie“-Vorteilsprogramm richtet sich an Familien mit Kindern – wobei z. B. auch Großeltern ihre Enkel anmelden dürfen. Voraussetzung für die Teilnahme am Programm ist lediglich die Anmeldung mindestens eines Kindes im Alter zwischen 0 und 10 Jahren im real Konto unter dem Service „Meine Familie“. Jedes Kind darf nur einmal angemeldet werden.

Woran liegt es, wenn die Vorteilspost während eines Quartals ausbleibt?

Für Kinder, die ihr viertes Lebensjahr erreicht haben, wird nur noch zweimal jährlich Vorteilspost per E-Mail versendet. Dies kann der Grund dafür sein, dass Teilnehmer am „Meine Familie“-Programm plötzlich weniger Post erhalten als vorher. Prüfen Sie ggf. auch, ob sich die entsprechende E-Mail ggf. in Ihrem Spam-Ordner befindet.

Was ist zu tun, wenn ein bei „Meine Familie“ angemeldetes Kind zum Geburtstag keine Geburtstagspost bekommen hat?

Sind Sie bereits für den Meine Familie Newsletter angemeldet? Falls nicht, können Sie dies hier tun. Nur so erhalten Sie regelmäßig digitale Post von uns, u.a. auch die Geburtstagspost für Ihren Nachwuchs. Prüfen Sie bitte außerdem, ob sich die entsprechende E-Mail ggf. in Ihrem Spam-Ordner befindet. In allen anderen Fällen wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an den „Meine Familie“-Kundenservice.

Wann erhält man das „Meine Familie“-Willkommensgeschenk?

Das „Meine Familie“-Willkommensgeschenk erhalten einmalig alle beim „Meine Familie“-Vorteilsprogramm angemeldeten Kinder im Alter von 0 bis 24 Monaten. Hierzu wird ein entsprechender Abholschein versendet.

Wie können Daten, die bei der Anmeldung beim „Meine Familie“ Programm angegeben wurden, geändert werden?

Die im real Konto hinterlegten Daten können jederzeit eingesehen und bearbeitet werden. Nach dem Login unter www.real-markt.de kann der Datensatz geändert, ergänzt oder gelöscht sowie Kinder neu angemeldet werden. Um die Änderungen zu übernehmen, muss abschließend der Button „Änderungen speichern“ angeklickt werden.