Rückenschmerzen im Homeoffice: So richtigen Sie Ihren Arbeitsplatz ergonomisch ein

Bürostühle von namenhaften Hersteller beugen Rückenschmerzen vor.

Wenn Sie zu den glücklichen Menschen gehören, die im Homeoffice arbeiten dürfen, sind Sie nicht ans Büro gebunden und können sich oft sogar die Arbeitszeiten frei einteilen. Remote-Work hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile und die betroffen primär den eigenen Körper. Kennen Sie das Phänomen der Rückenschmerzen nach mehreren Tagen im Homeoffice? Oft liegt es daran, dass wir beim Arbeiten auf der Couch lümmeln oder einfach nur am Küchentisch Platz genommen haben. Doch so gemütlich das eigene Heim auch ist, im Homeoffice ist Ergonomie genauso wichtig wie im Büro.

Der richtige Stuhl ist für stundenlanges Sitzen entscheidend

Das wichtigste Element in Ihrem Homeoffice ist der Stuhl. Je nach Arbeitszeit nutzen Sie ihn sechs bis acht Stunden oder länger, manchmal wird er nach der Arbeit sogar noch zum Zocken oder zum Sitzen am Schreibtisch verwendet.

Umso wichtiger ist es, dass der Bürostuhl ergonomisch ist und mit Zusatzfunktionen wie einer Lordosenstütze, hochwertigen Kopf- und Armlehnen und einem angenehmen Bezug zum Arbeitsalltag passt. Das spart Ihnen lästige Rückenschmerzen, die oft durch eine falsche und unangenehme Haltung auf dem Stuhl entstehen.

Der Tisch sollte ausreichend groß sein

Eine großzügige Arbeitsfläche verhindert, dass Sie in eine eingeengte Haltung verfallen. Wenn Tastatur, Maus und Unterlagen genug Platz haben, bewegen Sie sich freier und vermeiden unnötige Verspannungen im Schulterbereich.

Ein höhenverstellbarer Tisch bringt dynamische Bewegung in den Alltag. Modellvarianten zum Hochkurbeln bieten hier eine verlässliche und kostengünstige Lösung, um zwischendurch ganz einfach im Stehen zu arbeiten.

Der regelmäßige Wechsel zwischen Sitzen und Stehen kurbelt den Kreislauf an und entlastet die Bandscheiben spürbar. Schon zwei bis drei kurze Stehphasen pro Tag reichen aus, um Starre und Müdigkeit wirksam zu vertreiben.

Monitor in optimaler Augenhöhe aufstellen

Wenn Sie ständig nach unten auf einen Laptopbildschirm blicken, überlasten Sie die Nackenmuskulatur extrem. Stellen Sie Ihren Monitor so auf, dass die oberste Bildschirmzeile leicht unterhalb Ihrer Augenhöhe liegt und Sie den Kopf nicht dauerhaft neigen müssen.

Nutzen Sie das Laptop, verwenden Sie eine Erhöhung für klare Sicht. Der Nacken muss beim Arbeiten flexibel bleiben und sollte nicht zur starr gehalten werden. Die Monitorhöhe spielt hier die Hauptrolle.

Die richtigen Möbel erleichtern die Arbeit

Neben Tisch und Stuhl sorgen gut durchdachte Zusatzmöbel für Ordnung und eine entspannte Atmosphäre. Ein kleiner Rollcontainer unter dem Tisch oder greifbare Regale halten den Kopf frei von optischem Chaos.

Wer alle Arbeitsmaterialien mit einer kurzen Handbewegung erreicht, vermeidet verdrehte Oberkörperhaltungen. Eine aufgeräumte Umgebung unterstützt das konzentrierte Arbeiten und schont den Rücken vor ruckartigen Bewegungen.

Denken Sie auch an all die Gegenstände, die Sie während des Tages häufig brauchen. Sie müssen nicht ständig aufstehen, sich recken und etwas vom Regal holen, wenn Sie ein kleines Schränkchen für die Allday-Gegenstände direkt in Griffweite haben.

Licht und Helligkeit im Homeoffice perfektionieren

Gute Lichtverhältnisse verhindern, dass Ihre Augen schnell ermüden und Sie sich unbewusst weit nach vorne beugen. Stellen Sie den Schreibtisch idealerweise seitlich zum Fenster auf, damit kein störendes Blendlicht entsteht, und ergänzen Sie den Platz bei Bedarf mit einer warmen Schreibtischlampe.

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